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„THE CASE YOU – EIN FALL VON VIELEN“ am 26.3.2022 um 17h

Die Frauen-AG, gemeinsam mit den GLORIA-Kino und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, lädt anlässlich des internationalen Frauentages zu einer Kinovorführung am 26.03.22 um 17 Uhr ein.
Während eines Castings finden mehrere Übergriffe statt: Fünf Schauspielerinnen berichten davon und ihren Umgang damit.
Nach der Vorstellung wird ein durch die Frauen-AG moderiertes Filmgespräch mit der Regisseurin, Alison Kuhn, und Isabelle Bertges, einer der fünf Protagonistinnen, stattfinden.

Weitere Informationen siehe auch:

https://www.gloria-kamera-kinos.de/film_show.php?flm_id=2380

Ursprünglich geplante Aktion:

Tanz-Demo „One Billion Rising“ 2022

Tanz-Demo „One Billion Rising“ fällt in Heidelberg erneut coronabedingt aus – aber die Beratungsangebote für Betroffene sind da!

Tanzdemo „One Billion Rising“ muss erneut ausfallen

Heidelberger Frauenverbände berichten von steigenden Zahlen in der Pandemie. Von Julia Schulte. RNZ online, 14.02.2022, 06:00 Uhr

Heidelberg. Ein großer Umzug, eine einstudierte Choreografie, tanzende Menschen in der Hauptstraße – so sähe es eigentlich an diesem 14. Februar anlässlich der Tanzdemo „One Billion Rising“ (siehe Hintergrund) in der Altstadt aus. Da Corona dem Event aber auch dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung macht, hat die Frauen AG zum Online-Gespräch geladen, um auf die Situation von Frauen aufmerksam zu machen und zu schildern, wie sich diese in den verschiedenen Arbeitsbereichen während der Pandemie verändert hat.

Bei dem Austausch dabei war auch Grünen-Bundestagsabgeordnete Franziska Brantner, die den erneuten Ausfall der Tanzdemo bedauerte: „Es ist einfach nur schade, dass es dieses Jahr wieder nichts wird, denn es ist immer ein toller Moment, wenn auf der ganzen Welt für dieses so wichtige Thema getanzt wird.“ Das Tanzformat spreche viele Menschen an, wodurch eine ganz besondere Form der Solidarität entstehe, ergänzte Martina Weihrauch, Vorsitzende der Frauen AG und Chancengleichheitsbeauftragte für die Beschäftigten der Uniklinik. Die Demo am Valentinstag zeige zudem ganz bewusst eine Diskrepanz auf: „Frauen sollen an diesem Tag Blumen bekommen – aber gleichzeitig sind sie in besonderem Maß von Gewalt betroffen“, so Weihrauch.

Bei den anschließenden Berichten zeichneten die Teilnehmerinnen ein düsteres Bild. Renate Kraus vom Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen erzählte, dass die Beratungskontakte in der Pandemie massiv angestiegen seien. „Und die Gewaltformen haben sich verändert“, so Kraus. Es komme zunehmend zu „Date Rape“, also einer Vergewaltigung im Rahmen einer einvernehmlich eingegangenen Verabredung. Dies liege möglicherweise daran, dass solche Verabredungen pandemiebedingt mehr im Privaten stattfinden, sagte Kraus.

Auch Marlen Stadtfelder vom Verein „Frauen helfen Frauen“, der Träger des Frauenhauses ist, sagte, dass man Fallzahlen wie nie zuvor beobachte. Ihr Team habe stets versucht, eine persönliche Beratung zu ermöglichen, da viele Frauen nicht am Handy reden könnten, weil ihre Männer nebenan seien oder sie gar kein Handy besäßen. „Und auch die digitale Gewalt nimmt zu, etwa in Form von Spionage-Apps oder GPS-Peilsendern im Auto“, berichtete Stadtfelder. Hinzu kämen Platzprobleme in den Frauenhäusern aufgrund der Corona-Regeln.

Auch Aleks Suvajac vom Internationalen Frauen- und Familienzentrum beobachtete ein Ansteigen der Fälle: „Auffällig ist dabei das Erstauftreten von Gewalt in langen Beziehungen.“ Suvajac führt dieses Phänomen auf das enge Beisammensein und die fehlende Ablenkung während der Pandemie zurück.

„Frauen mit Behinderung leiden durch die Pandemie vor allem unter struktureller Gewalt, zum Beispiel, weil Behörden für sie nicht mehr gut erreichbar sind“, berichtete Sabine Wonka vom Verein Bibez, der behinderte und chronisch erkrankte Frauen und Mädchen fördert. Zudem gehöre die Zielgruppe des Vereins häufig der Corona-Risikogruppe an, weshalb nicht selten das selbstbestimmte Leben der betroffenen Frauen infrage gestellt sei. Weihrauch berichtete aus ihrem Tätigkeitsbereich an der Uniklinik, dass sie während der Pandemie festgestellt habe, dass die Kinderbetreuungsthematik noch immer Frauensache sei. „Ich dachte wirklich, wir wären da schon weiter“, so Weihrauch.

Franziska Brantner bestätigte, dass alle geschilderten Probleme und Phänomene auch auf Bundesebene zu beobachten seien. Doch trotz allem konnten die Frauenvertreterinnen auch Positives aus der Pandemie ziehen: „Bei uns engagieren sich jetzt mehr junge Frauen ehrenamtlich, und die sprühen nur so vor Ideen“, berichtete etwa Kraus. Wonka hob hervor, dass Menschen mit Behinderung von der schnell vorangetriebenen Digitalisierung in besonderem Maß profitieren würden. Und Suvajac kam ebenfalls zu einem versöhnlichen Schluss: „Wir haben gesehen, dass Krisenzeiten das Schlechteste in den Menschen hervorbringen – aber eben auch das Beste.“

Tanz-Demo „One Billion Rising“ in Heidelberg entfällt 2021

Gegen Gewalt an Frauen

Tanz-Demo „One Billion Rising“ fällt in Heidelberg coronabedingt aus – Viele Beratungsangebote für Betroffene

 

„One Billion Rising“ (OBR) ist eine weltweite Veranstaltung, die jedes Jahr am 14. Februar mit einer Tanz-Demonstration daran erinnert, dass rund eine Milliarde Frauen von Gewalt betroffen sind. Konkret bedeutet das: Jede dritte Frau auf dieser Welt war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Pandemiebedingt werden dieses Jahr am 14. Februar keine tanzenden Frauen in den Straßen Heidelbergs zu sehen sein. Das „Aktionsbündnis One Billion Rising“ hat sich angesichts des Infektionsgeschehens entschieden, die Veranstaltung dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen. Im Aktionsbündnis vertreten sind die Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und – gruppen, das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Dr. Franziska Brantner, unterstützt durch Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Frauen Union der CDU und Grün-Alternativer Liste.

„Auch wenn wir in diesem Jahr nicht gemeinsam auf der Straße gegen Gewalt an Frauen und Mädchen demonstrieren, wollen wir Betroffenen gerade jetzt Mut zusprechen. Heidelberg hat sehr gut ausgebaute Strukturen im Bereich des Gewaltschutzes von Frauen. Die wichtigen Beratungsstellen waren und sind weiterhin erreichbar“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

Und die Vorsitzende der Heidelberger Frauenverbände Martina Weihrauch-Löffler erklärt: „Sie sehen uns dieses Jahr nicht auf der Straße, aber wir sind immer noch da.“

Die Erfahrungen der Beratungsstellen zeigen schon jetzt, dass die Zahl der Beratungsanfragen zu häuslicher und sexualisierter Gewalt auch in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis zugenommen hat. Die Pandemie hat auf ohnehin benachteiligte und unterstützungsbedürftige Frauen zusätzlichen Druck ausgeübt. Durch die Kontaktbeschränkungen waren viele von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen oft mit ihren Peinigern zu Hause eingesperrt.

Hilfe bei Gewalt

Wer von Gewalt betroffen ist, findet in Heidelberg als örtliche Anlaufstellen besonders die Interventionsstelle für Frauen und Kinder, die Frauenberatungsstelle Courage, das Autonome Frauenhaus, den Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V. und die Gewaltambulanz, aber auch die Interventionsstelle für Männer im Bereich Täterarbeit. Auch das BiBeZ (Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/chronisch erkrankter Frauen und Mädchen e.V), das Frauengesundheitszentrum und das Internationale Frauen- und Familienzentrum unterstützen hier. Seit November 2019 wird ebenfalls das EU-Projekt GUIDE4You unter der Leitung des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg umgesetzt. Es ermöglicht durch ein Lotsensystem einen einfacheren Zugang zu den Unterstützungsstellen. Eine Übersicht mit Kontaktdaten der Anlaufstellen bei Gewalterfahrungen findet sich unter

www.heidelberg.de/hd/HD/Rathaus/Hilfe+bei+Gewalt.html

One Billion Rising Heidelberg 2020 – Tanzdemo

Bereits zum siebten Mal werden die Heidelberger Frauenverbände und -gruppen (Frauen AG) in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, der SPD Heidelberg, Bündnis 90/Die Grünen Heidelberg und der GAL – Grün-Alternative Liste Heidelberg die Tanzdemo veranstalten.

Mit der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ setzen wir uns aktiv zur Wehr, gehen auf die Straße und thematisieren (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen und Mädchen. „One Billion Rising“ (auf Deutsch: eine Milliarde erhebt sich) ist die globale Kampagne zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und geht 2020 in die siebte Runde.

Durch die Demonstration und das Tanzen soll ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt werden. Gleichzeitig distanzieren wir uns von jedweder rassistischeren Vereinnahmung unserer Aktion.

Die Rahmendaten für die Tanzdemo:

One Billion Rising Heidelberg
Freitag, 14. Februar 2020, 16.30 Uhr,
Universitätsplatz

 

Tanz-Übungstermin Choreografie »Break the Chain

8. Februar 2020, 11 Uhr

Gemeinsam üben wir die Choreografie von „Break the Chain“ ein. Bitte Hallenschuhe und bequeme Kleidung mitbringen.

Ort: Grünes Büro Heidelberg, Bergheimer Straße 147, 69115 Heidelberg

 

Kontaktieren Sie uns bei Nachfragen gerne unter kontakt@heidelbergerfrauenverbaende.de

Offener Brief an das Schlosshotel Molkenkur: Keine Vermietungen an die AfD

Am 22. September findet die Jahrestagung der Juden in der AfD (JAfD) in Heidelberg statt. Der AfD-Kreisverband Heidelberg richtet die Veranstaltung aus. Der Veranstaltungsort wurde versucht geheim zu halten.

Wie nun bekannt wurde, findet die Veranstaltung im Heidelberger Schlosshotel Molkenkur, statt.
Einem Ort, der vor kurzem noch für ein Konzert der Roma und Sinti Philharmoniker, im Rahmen der Kulturtage der Sinti und Roma im Juni 2019, genutzt wurde.
Ein Ort, an dem der städtische Empfang für die ehemaligen jüdischen Mitbürger Heidelbergs stattfand.

Wir sprechen uns gegen die Nutzung des Ortes durch die AfD aus und gegen das Zeichen, das dadurch gesetzt würde, dass ein Ort der für die Kulturtage der Sinti und Roma genutzt wurde, auch durch eine Partei, die antidemokratisch, menschenverachtend und in weiten Teilen rechtsradikal ist und gezielt gegen Geflüchtete und Muslime hetzt, genutzt werden kann. Denn wenn sich die AfD in unsere Normalität einschleicht, wird Rassismus normal, wird Ausgrenzung normal und, dass Rechte politische Ämter ausüben. Dabei verschiebt sich fast unmerklich der gesamte politische und gesellschaftliche Diskurs nach rechts.

Wir wollen die Nutzung dieses Ortes durch die AfD zur Abhaltung der Jahrestagung der JAfD nicht hinnehmen.

Wir rufen hiermit das Schlosshotel Molkenkur dazu auf, nicht an die AfD zu vermieten und diese Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen.

 

Wir unterstützen den offenen Brief und rufen außerdem zur Mahnwache für Vielfalt und gegen das Vergessen auf:

Mahnwache für Vielfalt und gegen das Vergessen
22. September 2019
16 Uhr
Kornmarkt, Heidelberg

Offener Brief an RCDS, JU, CDU und Gemeinderatsfraktion der CDU Heidelberg

Liebe CDU-Vertreter*innen aus Heidelberg, lieber RCDS, liebe Junge Union,

wir waren zuerst entsetzt, als wir die Ankündigung zur aktuellen Veranstaltungsreihe des RCDS mit dem Titel „Feministin & Konservativ“ Anfang der Woche gesehen haben, dann ziemlich schnell entrüstet und möchten hiermit die verantwortliche Gruppe selbst, aber auch die anderen CDU-Gliederungen aus Heidelberg ansprechen.

Wir wundern uns schon sehr, wie die studentische Gruppe einer demokratischen Partei auf die Idee kommen kann, Vortragende mit antifeministischen, queer-feindlichen, rechten und menschenverachtenden Positionen zu einer Vortragsreihe nach Heidelberg einzuladen.

Und natürlich ist es auch blanker Hohn, dass die Aktiven beim RCDS das ganze noch mit „Feminismus“ überschreiben. Die geladenen Herrschaften haben allesamt antifeministische Positionen, was sie wiederholt bewiesen haben.

 

Nur einen kurzen Abriss zu den geladenen Personen:

Ulrich Kutschera bezeichnet die Öffnung des Adoptionsrechts für Schwule und Lesben als „staatlich geförderte Pädophilie“ und erklärte, „Homosexuelle seien grundsätzlich nur zu a-sexuellen Eros-Handlungen“ fähig. Außerdem ist er Kuratoriumsmitglied der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung, die sich immer wieder mit menschenverachtenden Positionen zu queeren Themen äußern.

Birgit Kelle hat sich bundesweit als Antifeministin einen Namen gemacht (Titel des letzten Buchs: „Gender-Gaga“) und ist eine Unterstützerin der „Demo für alle“, die seit Jahren gegen die Erwähnung von queeren Identitäten in Lehrplänen und gegen die Ehe für alle Stimmung macht.

Mathias von Gersdorff ist vor allem wegen seines Kampfes gegen das Recht auf Abtreibung bekannt. Wer Frauen dieses Grundrecht absprechen will, disqualifiziert sich ja eigentlich schon selbst, aber er ist auch noch bei der „Aktion Kinder in Gefahr“, der „Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur“ und der „Demo für alle“ aktiv.

Alexander Tschugguel ist einer der Hauptorganisatoren der Hassbus-Tour der „Demo für alle“ und ist bei der österreichischen rechten Partei „Die Reformkonservativen“ aktiv.

Zana Ramadani wettert gegen „Gender-Feministinnen“, „Sexismus-Hysterie“ und positioniert sich islamfeindlich. Sie möchte das Kopftuch verbieten und vergleicht es mit dem Tragen von Springerstiefeln in rechten Kreisen.

 

An dieser Stelle die Frage an die CDU-Ratsfraktion und den CDU-Kreisverband, ob die Veranstaltungen des RCDS finanziell unterstützt werden? Und ob die Positionen der Referent*innen Ihnen im Vorfeld bekannt waren?

 

Diese Verbindung aus antimuslimischen, antifeministischen, queer-feindlichen, national-völkischen und rechten Positionen finden wir äußerst bedenklich und kritisieren, dass Sie Ihnen in Heidelberg eine Bühne bieten. In diesem Zusammenhang möchten wir die verschiedenen CDU-Gliederungen aus Heidelberg auch ganz offen fragen, was Sie sich vom Fischen am rechten Rand eigentlich erhoffen?

 

Wir halten die Positionierungen der Gäste für nicht mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbar und fordern deshalb die Verantwortlichen auf, diese Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen.

 

Wir warten auf Ihre Antwort und Stellungnahme.

 

Ihre

Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und -gruppen

Lady*fest Heidelberg 2018

In diesem Jahr findet das Heidelberger Lady*fest – Queerfeministische Festival bereits zum sechsten Mal statt. Seid vom 30. Mai bis 3. Juni 2018 mit dabei.

Erneut findet 2018 in den breidenbach studios Heidelberg ein Lady*fest statt: Fünf Tage lang jede Menge queerfeministischer Veranstaltungen. Dort habt ihr Zeit zu diskutieren, neue Ideen zu finden, kritisch zu denken, selbst aktiv zu werden und natürlich auch um einfach ganz viel Spaß zu haben! Im Angebot sind Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden, Kunst, sowie Musik und Film.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Lady*fest Heidelberg und auch auf der Facebook-Seite.

Raus auf die Straße zum Frauenkampftag!

 

Die Frauen-AG ist Teil des Demo-Bündnisses zum Internationalen FrauenKampftag.

Weltweit demonstrieren Menschen zum 8. März für die Gleichstellung der Geschlechter, da Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen leider heute noch Alltag sind.

So erlebt zum Beispiel jede 7. Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben schwere sexualisierte Gewalt. 369 Mal gab es 2016 Mordversuche an Frauen durch ihre Partner.
Neben der psychischen und physischen Bedrohung werden Frauen heute immer noch ökonomisch diskriminiert. Sie erhalten weniger Gehalt und haben schlechtere Chancen bei Einstellung und Beförderung. Berufe, die typischerweise von Frauen ausgeübt werden, werden systematisch schlechter bezahlt. Gleichzeitig leisten sie den Großteil an unbezahlter gesellschaftlich notwendiger Reproduktions- & Sorgearbeit (Haushalt, Kinder, Pflege von Alten und Menschen mit Behinderung).
Auch erschreckend ist der geringe Anteil von Frauen im Bundestag (31%), der nach 100 Jahren Frauenwahlrecht wieder ein Tief erreicht hat.

Der Kampf gegen Unterdrückung ist international!
Sexismus ist kein importiertes Problem, sondern seit jeher Teil der deutschen Gesellschaft.
Zum Beispiel zu sehen daran, dass Vergewaltigung in der Ehe erst 1997 ein Strafbestand wurde.

Wir fordern grundlegende Rechte für alle Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Identität, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Herkunft.

Wir stehen für die Selbstbestimmung und freie Entfaltung aller Menschen, frei von gesellschaftlichem und ökonomischem Druck.

Kämpfe mit uns für eine feministische, antikapitalistische und antirassistische Gesellschaft, komm zu uns auf die Straße, gib deiner Meinung eine Stimme!