Offener Brief an das Schlosshotel Molkenkur: Keine Vermietungen an die AfD

Am 22. September findet die Jahrestagung der Juden in der AfD (JAfD) in Heidelberg statt. Der AfD-Kreisverband Heidelberg richtet die Veranstaltung aus. Der Veranstaltungsort wurde versucht geheim zu halten.

Wie nun bekannt wurde, findet die Veranstaltung im Heidelberger Schlosshotel Molkenkur, statt.
Einem Ort, der vor kurzem noch für ein Konzert der Roma und Sinti Philharmoniker, im Rahmen der Kulturtage der Sinti und Roma im Juni 2019, genutzt wurde.
Ein Ort, an dem der städtische Empfang für die ehemaligen jüdischen Mitbürger Heidelbergs stattfand.

Wir sprechen uns gegen die Nutzung des Ortes durch die AfD aus und gegen das Zeichen, das dadurch gesetzt würde, dass ein Ort der für die Kulturtage der Sinti und Roma genutzt wurde, auch durch eine Partei, die antidemokratisch, menschenverachtend und in weiten Teilen rechtsradikal ist und gezielt gegen Geflüchtete und Muslime hetzt, genutzt werden kann. Denn wenn sich die AfD in unsere Normalität einschleicht, wird Rassismus normal, wird Ausgrenzung normal und, dass Rechte politische Ämter ausüben. Dabei verschiebt sich fast unmerklich der gesamte politische und gesellschaftliche Diskurs nach rechts.

Wir wollen die Nutzung dieses Ortes durch die AfD zur Abhaltung der Jahrestagung der JAfD nicht hinnehmen.

Wir rufen hiermit das Schlosshotel Molkenkur dazu auf, nicht an die AfD zu vermieten und diese Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen.

 

Wir unterstützen den offenen Brief und rufen außerdem zur Mahnwache für Vielfalt und gegen das Vergessen auf:

Mahnwache für Vielfalt und gegen das Vergessen
22. September 2019
16 Uhr
Kornmarkt, Heidelberg

Frauenbündnis ruft zur Kundgebung gegen AfD am 6. September in Mannheim-Feudenheim auf – Frauen AG unterstützt das Bündnis

Das Bündnis „Frauen* gegen Rechts Rhein-Neckar“ ruft die Menschen aus dem Rhein-Neckar-Raum auf sich gegen rechte Hetze und für Vielfalt zu positionieren.

Am 06. September 2019 kommt Alice Weidel in die Feudenheimer Kulturhalle nach Mannheim. Die AfD-Fraktionschefin tritt dort gemeinsam mit Tino Chrupalla auf, dem Spitzenkandidaten ihrer Partei für die Landtagswahl in Sachsen.

Die Feudenheimer Kulturhalle ist ein Gebäude, das unter privater Trägerschaft geführt wird und der AfD ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Das Bündnis „Frauen* gegen Rechts Rhein-Neckar“ ist damit nicht einverstanden und möchte den Auftritt der menschen- und frauenfeindlichen Partei in Mannheim nicht unkommentiert lassen und ruft deshalb zu einer Gegenkundgebung auf.

Das Ziel des Bündnisses ist es, dass Frauen* und Freund*innen zusammenkommen, um ein Zeichen für mehr Vielfalt und gegen rechte Parolen zu setzen, denn die Metropolregion Rhein-Neckar ist bunt und vielfältig – und das soll auch so bleiben! Deshalb stehen die Frauen* und ihre Unterstützer*innen aus Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Umgebung zusammen unter dem gemeinsamen Motto: „Wir sind mehr – Kundgebung für Vielfalt“.

„Wir sind mehr – Kundgebung für Vielfalt“

6. September 2019

17-20 Uhr

Kulturhalle Feudenheim, Spessartstraße 24-28, 68259 Mannheim

Die Teilnehmenden werden um das Mitbringen ihres Lieblingskochtopfs und Kochlöffels gebeten. Nähere Informationen zum geplanten Flashmob gibt es vor Ort. Es sind Rede- und Musikbeiträge geplant. Auf den Bühnen werden nur Frauen* stehen.

Die Kundgebung wurde initiiert von Vertreterinnen der ILSE Rhein-Neckar e.V., Frieda e.V., CSD Rhein-Neckar e.V. und dem Queerfeministischen Kollektiv Heidelberg.

Die Veranstaltung wird unterstützt von (Stand 29.8.2019): Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und -gruppen, SPD Heidelberg, DIE LINKE Heidelberg, Jusos Heidelberg, Offenes Antifaschistisches Treffen Mannheim, SPD Mannheim-Feudenheim, Linksjugend [’solid] Heidelberg/Rhein-Neckar, Bündnis 90/Die Grünen Heidelberg, Queerdelta, Queeres Netzwerk Heidelberg, DIE LINKE Mannheim, Grüne Jugend Heidelberg, AfD Watch Heidelberg, Jusos Rhein-Neckar, SPD Rhein-Neckar, DIE LINKE Ludwigshafen.

Den aktuellen Unterstützungsstand gibt es im Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/485817552235536/.

Kandidatinnen zur Gemeinderatswahl im Gespräch zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“

Die Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und -gruppen lädt ein:

Im Gespräch mit den Kandidatinnen für die Kommunalwahl zu „100 Jahren Frauenwahlrecht – Alles erreicht oder immer noch was zu tun?“

Diskutieren Sie mit uns!

One Billion Rising 2019 – Tanzdemo Heidelberg

Bereits zum sechsten Mal werden die Heidelberger Frauenverbände und -gruppen (Frauen AG) in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, der SPD Heidelberg, Bündnis ‘90/Grünen Heidelberg und Dr. Franziska Branter, MdB die internationale Tanzdemo veranstalten. Die Initiatorinnen sind empört über die Gewalt, die Frauen und Mädchen in der Bundesrepublik Deutschland und auch weltweit immer noch erfahren. Wir fordern schon seit vielen Jahrzehnten, dass gegen jede Form von Sexismus vorgegangen wird. Es ist genau diese Gewalt gegen Frau und Mädchen, gegen die wir uns seit Jahren stark machen.

 

Mit der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ setzen wir uns aktiv zur Wehr, gehen auf die Straße und thematisieren (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen und Mädchen. „One Billion Rising“ (auf Deutsch: eine Milliarde erhebt sich) ist die globale Kampagne zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und geht 2019 in die sechste Runde.

 

Durch die Demonstration und mithilfe des Tanzes soll ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt werden. Gleichzeitig distanzieren wir uns von jedweder rassistischeren Vereinnahmung unserer Aktion. Die Rahmendaten für die Tanzdemo:

One Billion Rising Heidelberg

Donnerstag, 14. Februar 2019, 16.30 Uhr,

Universitätsplatz

 

Zum Facebook-Event geht es hier: https://www.facebook.com/events/1530130857130460/

 

Zur Vorbereitung der Demonstration treffen wir uns noch gemeinsam um den Tanz zu üben und uns im Anschluss auch gerne auszutauschen:

 

Tanz-Übungstermin Choreografie »Break the Chain

10. Februar 2019, 11 Uhr

Gemeinsam üben wir die Choreografie von „Break the Chain“ ein. Bitte Hallenschuhe und bequeme Kleidung mitbringen.

Ort: Satdtteilverein Bergheim, Kirchstraße 2, 69115 Heidelberg

 

Kontaktieren Sie uns bei Nachfragen gerne unter kontakt@heidelbergerfrauenverbaende.de oder rufen Sie uns an: 0179 / 13 62 841.

 

Wer nicht zu den Übungsterminen kommen kann, kann den Tanz mit Videos üben.

 

Weitere Informationen zur bundesweiten Kampagne: www.onebillionrising.de

Matinée des Films „Angeklagt“ anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Die Frauen-AG, gemeinsam mit den Gloria Kino und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, lädt anlässlich des internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zu einer Sonntagsmatinée am 25.11.18 um 11:30 Uhr ein.

 

Zum Film:
Ein Film von 1988, der auf wahren Begebenheiten beruht. Eine Frau, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wird.
Gewalt gegen Frauen – Ein Thema, dass auch im Jahr 2018 immer noch aktuell ist! Es lohnt sich hinzuschauen und darüber zu sprechen. Im Anschluss an die Vorstellung wird ein moderiertes Filmgespräch stattfinden, angeleitet durch die Heidelberger Frauen-AG.

Im Anschluss an die Vorstellung wird ein moderiertes Filmgespräch stattfinden.

 

 

Ort: Gloria & Kamera Filmkunsttheater, Hauptstraße 146, 69117 Heidelberg

Offener Brief an RCDS, JU, CDU und Gemeinderatsfraktion der CDU Heidelberg

Liebe CDU-Vertreter*innen aus Heidelberg, lieber RCDS, liebe Junge Union,

wir waren zuerst entsetzt, als wir die Ankündigung zur aktuellen Veranstaltungsreihe des RCDS mit dem Titel „Feministin & Konservativ“ Anfang der Woche gesehen haben, dann ziemlich schnell entrüstet und möchten hiermit die verantwortliche Gruppe selbst, aber auch die anderen CDU-Gliederungen aus Heidelberg ansprechen.

Wir wundern uns schon sehr, wie die studentische Gruppe einer demokratischen Partei auf die Idee kommen kann, Vortragende mit antifeministischen, queer-feindlichen, rechten und menschenverachtenden Positionen zu einer Vortragsreihe nach Heidelberg einzuladen.

Und natürlich ist es auch blanker Hohn, dass die Aktiven beim RCDS das ganze noch mit „Feminismus“ überschreiben. Die geladenen Herrschaften haben allesamt antifeministische Positionen, was sie wiederholt bewiesen haben.

 

Nur einen kurzen Abriss zu den geladenen Personen:

Ulrich Kutschera bezeichnet die Öffnung des Adoptionsrechts für Schwule und Lesben als „staatlich geförderte Pädophilie“ und erklärte, „Homosexuelle seien grundsätzlich nur zu a-sexuellen Eros-Handlungen“ fähig. Außerdem ist er Kuratoriumsmitglied der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung, die sich immer wieder mit menschenverachtenden Positionen zu queeren Themen äußern.

Birgit Kelle hat sich bundesweit als Antifeministin einen Namen gemacht (Titel des letzten Buchs: „Gender-Gaga“) und ist eine Unterstützerin der „Demo für alle“, die seit Jahren gegen die Erwähnung von queeren Identitäten in Lehrplänen und gegen die Ehe für alle Stimmung macht.

Mathias von Gersdorff ist vor allem wegen seines Kampfes gegen das Recht auf Abtreibung bekannt. Wer Frauen dieses Grundrecht absprechen will, disqualifiziert sich ja eigentlich schon selbst, aber er ist auch noch bei der „Aktion Kinder in Gefahr“, der „Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur“ und der „Demo für alle“ aktiv.

Alexander Tschugguel ist einer der Hauptorganisatoren der Hassbus-Tour der „Demo für alle“ und ist bei der österreichischen rechten Partei „Die Reformkonservativen“ aktiv.

Zana Ramadani wettert gegen „Gender-Feministinnen“, „Sexismus-Hysterie“ und positioniert sich islamfeindlich. Sie möchte das Kopftuch verbieten und vergleicht es mit dem Tragen von Springerstiefeln in rechten Kreisen.

 

An dieser Stelle die Frage an die CDU-Ratsfraktion und den CDU-Kreisverband, ob die Veranstaltungen des RCDS finanziell unterstützt werden? Und ob die Positionen der Referent*innen Ihnen im Vorfeld bekannt waren?

 

Diese Verbindung aus antimuslimischen, antifeministischen, queer-feindlichen, national-völkischen und rechten Positionen finden wir äußerst bedenklich und kritisieren, dass Sie Ihnen in Heidelberg eine Bühne bieten. In diesem Zusammenhang möchten wir die verschiedenen CDU-Gliederungen aus Heidelberg auch ganz offen fragen, was Sie sich vom Fischen am rechten Rand eigentlich erhoffen?

 

Wir halten die Positionierungen der Gäste für nicht mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbar und fordern deshalb die Verantwortlichen auf, diese Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen.

 

Wir warten auf Ihre Antwort und Stellungnahme.

 

Ihre

Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Frauenverbände und -gruppen

Lady*fest Heidelberg 2018

In diesem Jahr findet das Heidelberger Lady*fest – Queerfeministische Festival bereits zum sechsten Mal statt. Seid vom 30. Mai bis 3. Juni 2018 mit dabei.

Erneut findet 2018 in den breidenbach studios Heidelberg ein Lady*fest statt: Fünf Tage lang jede Menge queerfeministischer Veranstaltungen. Dort habt ihr Zeit zu diskutieren, neue Ideen zu finden, kritisch zu denken, selbst aktiv zu werden und natürlich auch um einfach ganz viel Spaß zu haben! Im Angebot sind Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden, Kunst, sowie Musik und Film.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Lady*fest Heidelberg und auch auf der Facebook-Seite.

Raus auf die Straße zum Frauenkampftag!

 

Die Frauen-AG ist Teil des Demo-Bündnisses zum Internationalen FrauenKampftag.

Weltweit demonstrieren Menschen zum 8. März für die Gleichstellung der Geschlechter, da Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen leider heute noch Alltag sind.

So erlebt zum Beispiel jede 7. Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben schwere sexualisierte Gewalt. 369 Mal gab es 2016 Mordversuche an Frauen durch ihre Partner.
Neben der psychischen und physischen Bedrohung werden Frauen heute immer noch ökonomisch diskriminiert. Sie erhalten weniger Gehalt und haben schlechtere Chancen bei Einstellung und Beförderung. Berufe, die typischerweise von Frauen ausgeübt werden, werden systematisch schlechter bezahlt. Gleichzeitig leisten sie den Großteil an unbezahlter gesellschaftlich notwendiger Reproduktions- & Sorgearbeit (Haushalt, Kinder, Pflege von Alten und Menschen mit Behinderung).
Auch erschreckend ist der geringe Anteil von Frauen im Bundestag (31%), der nach 100 Jahren Frauenwahlrecht wieder ein Tief erreicht hat.

Der Kampf gegen Unterdrückung ist international!
Sexismus ist kein importiertes Problem, sondern seit jeher Teil der deutschen Gesellschaft.
Zum Beispiel zu sehen daran, dass Vergewaltigung in der Ehe erst 1997 ein Strafbestand wurde.

Wir fordern grundlegende Rechte für alle Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Identität, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Herkunft.

Wir stehen für die Selbstbestimmung und freie Entfaltung aller Menschen, frei von gesellschaftlichem und ökonomischem Druck.

Kämpfe mit uns für eine feministische, antikapitalistische und antirassistische Gesellschaft, komm zu uns auf die Straße, gib deiner Meinung eine Stimme!

Keine Gewalt gegen Frauen – Tanzdemo One Billion Rising 2018 in Heidelberg

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Bereits zum fünften Mal werden die Heidelberger Frauenverbände und -gruppen (Frauen AG) in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, der SPD Heidelberg, Bündnis 90/Die Grünen Heidelberg und der Bundestagsabgeordneten Dr. Franziska Brantner die Tanzdemo veranstalten.

Die Initiatorinnen sind empört über die Gewalt, die Frauen und Mädchen in der Bundesrepublik Deutschland und auch weltweit immer noch erfahren. Wir fordern schon seit vielen Jahrzehnten, dass gegen jede Form von Sexismus vorgegangen wird. Es ist genau diese Gewalt gegen Frau und Mädchen, gegen die wir uns seit Jahren stark machen.

Mit der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ setzen wir uns aktiv zur Wehr, gehen auf die Straße und thematisieren (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen und Mädchen. „One Billion Rising“ (auf Deutsch: eine Milliarde erhebt sich) ist die globale Kampagne zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und geht 2018 in die fünfte Runde.

Durch die Demonstration und mithilfe des Tanzes soll ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt werden. Gleichzeitig distanzieren wir uns allerdings von jedweder rassistischeren Vereinnahmung unserer Aktion. Die Rahmendaten für die Tanzdemo:

One Billion Rising Heidelberg

Mittwoch, 14. Februar 2018, 16.30 Uhr,

Universitätsplatz

Zur Facebook-Veranstaltung geht es hier.

 

Zur Vorbereitung der Demonstration treffen wir uns noch gemeinsam um „Pussy Hats“ zu stricken und um den Tanz zu üben:

Gemeinsames Pussy Hat stricken/häkeln

23. Januar 2018, 14-16 Uhr

 Gemeinsam stricken/häkeln wir die pinken Mützen – Bitte Materialien (pinke Wolle, Strick- bzw. Häkelnadeln selbst mitbringen).

Der Input zum Thema „Postituiertenschutzgesetz“ muss leider krankheitsbedingt ausfallen.

Ort: Landfriedkomplex, Bergheimer Str. 147, 4. OG, Büro Grüne.

 

Tanz-Übungstermin Choreografie »Break the Chain«

10. Februar 2018, 11

Uhr

Gemeinsam üben wir die Choreografie von „Break the Chain“ ein. Bitte Hallenschuhe und bequeme Kleidung mitbringen.

Ort: Landfriedkomplex, Bergheimer Str. 147, 4. OG, Büro Grüne

 

Kontaktieren Sie uns bei Nachfragen gerne unter kontakt@heidelbergerfrauenverbaende.de oder rufen Sie uns an: 0179 / 13 62 841.

 

Weitere Informationen zur bundesweiten Kampagne: www.onebillionrising.de

Awareness

awareness-945x630Bei der One Billion Rising-Demo 2018 wird es ein Awareness-Team geben, welches dafür sorgt, dass sich alle Teilnehmenden wohl fühlen können auf der Veranstaltung.

Ihr erkennt das Awareness-Team an den entsprechenden Armbinden und an den Warnwesten.

Wenn ihr euch unwohl fühlt, wenn euch jemand belästigt usw. kommt gerne auf uns zu.

Hintergrund Awareness

Awareness bedeutet für uns eine Annäherung an einen möglichst barriere- & diskriminierungsarmen Raum für alle. Wir versuchen so gemeinsam eine Atmosphäre zu  schaffen, bei der alle aufeinander Rücksicht nehmen. Im Klartext heißt das: Sexistische, rassistische, homo-, transphobe oder andere diskriminierende Kackscheiße hat auf unserer Demo keinen Platz.

Auf unserer Demo…
..soll niemand diskriminierendem Verhalten schutzlos ausgesetzt sein. Es kommt leider oft vor, dass Menschen diskriminierendem Verhalten wie Angaffen, unerwünschtes Ansprechen, aufdringliches Antanzen usw. ausgesetzt sind. Das wollen wir verhindern! Wir hoffen, dass ihr alle gemeinsam mit uns einen Raum schafft in dem wir uns alle frei bewegen und ausgelassen tanzen können.

Auf unserer Demo…
..gibt es ein AwarenessTeam. Solltest Du Dich während der Demo unwohl fühlen, geh bitte zum AwarenessTeam und hol Dir Unterstützung. Wir sind erkennbar an den „Awareness“-Armbinden. Die anderen Orga-Frauen und auch die Ordnerinnen sind ebenfalls instruiert und können jederzeit angesprochen werden.
Auch wenn Du übergriffiges Verhalten bei Anderen bemerkst kannst Du uns darauf aufmerksam machen. Selbst wenn es nur übergriffig wirkt fragen wir lieber einmal zu oft nach als jemand allein zu lassen.

Was kann ich tun?
Wir wünschen uns eine Demo, auf der alle sich wohl fühlen können. Wir bitten Dich darum, sensibel mit anderen und Dir selbst umzugehen. Wenn Dir eine Person zeigt, dass sie nicht mit Dir tanzen oder reden möchte respektiere das und zieh Dich zurück. Wenn Du Dir unsicher bist, frag bitte nach, denn Konsens ist sexy! Wenn Dir eine Person zu nahe kommt, versuch deine Grenzen aufzuzeigen und/oder hol dir Unterstützung beim AwarenessTeam.