Schaufensterpuppen-Ausstellung “Angst trifft Mut” Heidelberg 2015

„Susanne“, Deutschland, 48 Jahre, geschieden und alleinerziehend seit 16 Jahren, Gewalt geht vom 20-jährigen Sohn aus

Anlässlich des internationalen Gedenktages „Nein zu Gewalt an Frauen“
hat das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg die
Wanderausstellung „Angst trifft Mut“ aus Köln zum Thema „Häusliche
Gewalt“ nach Heidelberg geholt.Die Ausstellung, ein Kooperationsprojekt des Amtes für Gleichstellung
von Männern und Frauen der Stadt Köln mit der Diakonie und dem
Sozialdienst katholischer Frauen, besteht aus zwölf Schaufensterpuppen
und entsprechenden Infotafeln mit Biografien ehemaliger
Frauenhausbewohnerinnen. Die Geschichten von jungen und älteren Frauen,
von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund stehen stellvertretend für
die vielen Fälle häuslicher Gewalt und sollen dazu ermutigen, aus der
Gewaltspirale auszusteigen. Ihre Schicksale machen deutlich, dass Frauen
unterschiedlichster Herkunft und in verschiedenen Situationen Opfer von
häuslicher Gewalt werden können.

Im Anschluss – von Montag, 2. November, bis Freitag, 13. November 2015,
wird je eine Puppe in den städtischen Bürgerämtern ausgestellt. Auf
diese Weise soll ein breites Publikum erreicht und auf die Hilfsangebote
aufmerksam gemacht werden.

Mehr Bilder der Schaufensterpuppen gibt’s im Fotoalbum der öffentlichen Facebookseite der Frauen-AG.

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